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Raus aus dem Lehrerberuf? Berufliche Neuorientierung für Lehrer:innen

Vielleicht denkst du schon länger:

„Ich kann und will das nicht bis zur Pension machen.“

Vielleicht suchst du bereits nach Alternativen zum Lehrerberuf. Oder du bist dir noch gar nicht sicher, ob du Schule wirklich verlassen möchtest – du weißt nur:

So wie es gerade ist, möchte ich nicht weitermachen.

Genau da kann berufliche Neuorientierung beginnen.

Nicht mit einer Kündigung. Nicht mit der Frage, welcher völlig neue Beruf jetzt sofort der richtige wäre.

Sondern zunächst mit:

Was genau möchte ich eigentlich verändern?

Infografik „Bleiben, verändern oder gehen?“ mit sechs Fragen zur beruflichen Neuorientierung von Lehrer:innen

Muss ich den Lehrer:innenberuf verlassen, wenn ich nicht mehr zufrieden bin?

Nein. Der Wunsch nach Veränderung bedeutet nicht automatisch, dass der Lehrer:innenberuf grundsätzlich nicht mehr zu dir passt.

Manchmal liegt die Belastung tatsächlich am Beruf selbst. Manchmal liegt sie stärker an einer bestimmten Schule, einer Funktion, der Stundenanzahl, einer schwierigen Klasse, dem Kollegium oder daran, wie viel Raum Schule inzwischen im eigenen Leben einnimmt.

Vielleicht möchtest du gar nicht raus aus dem Lehrer:innenberuf.

Vielleicht möchtest du nur raus aus der Art, wie du ihn gerade ausübst.

Deshalb schauen wir zuerst genauer hin, bevor aus Unzufriedenheit vorschnell ein kompletter Berufswechsel wird.

Woher weiß ich, ob ich wirklich aus dem Lehrerberuf aussteigen möchte?

Eine überraschend hilfreiche Frage lautet:

Was müsste sich verändern, damit ich mir vorstellen könnte zu bleiben?

Wenn dir darauf mehrere Dinge einfallen, gibt es möglicherweise noch Gestaltungsspielraum innerhalb des Schulsystems.

Vielleicht wären weniger Stunden entscheidend.

Eine andere Schule.

Eine andere Altersgruppe.

Weniger Klassenverantwortung.

Eine andere Funktion.

Mehr Projekt-, Beratungs- oder Entwicklungsarbeit.

Wenn du hingegen merkst, dass dich auch unter deutlich besseren Bedingungen die eigentliche Tätigkeit nicht mehr anspricht, kann ein Ausstieg aus dem Lehrerberuf tatsächlich die passendere Perspektive sein.

In der Beratung geht es nicht darum, dich zum Bleiben oder zum Gehen zu überreden.

Es geht darum, herauszufinden, welche Veränderung du wirklich brauchst.

Bin ich mit dem Gedanken an einen Berufswechsel als Lehrer:in allein?

Nein. Gleichzeitig wäre es falsch, den Eindruck zu vermitteln, dass Lehrer:innen grundsätzlich möglichst schnell aus Schule herauswollen.

Die österreichischen TALIS-Daten 2024 zeigen ein differenziertes Bild: 93 % der befragten Lehrer:innen der Sekundarstufe I geben an, insgesamt mit ihrem Beruf zufrieden zu sein. Gleichzeitig berichten 20 % von viel arbeitsbezogenem Stress. Unter den Lehrer:innen unter 30 Jahren geben rund 9 % an, den Beruf innerhalb der nächsten fünf Jahre verlassen zu wollen. OECD

Das zeigt etwas Wichtiges:

Man kann Schule grundsätzlich mögen und trotzdem eine Veränderung brauchen.

Und man kann gerne Lehrer:in sein und gleichzeitig merken, dass die derzeitigen Bedingungen nicht mehr passen.

Muss berufliche Neuorientierung immer bedeuten: ganz raus aus Schule?

Nein.

Zwischen

„Ich bleibe genauso wie bisher“

und

„Ich verlasse Schule komplett“

liegt ziemlich viel.

Vielleicht möchtest du unterrichten, aber weniger.

Vielleicht möchtest du im Bildungsbereich bleiben, aber nicht mehr täglich vor einer Klasse stehen.

Vielleicht interessieren dich Erwachsenenbildung, Fortbildung, Beratung, Bildungsmanagement, Schulentwicklung, Projektarbeit oder eine koordinierende Funktion.

Oder du möchtest tatsächlich in einen ganz anderen Bereich wechseln.

Berufliche Neuorientierung kann deshalb sowohl eine Veränderung innerhalb des Bildungssystems als auch einen Wechsel in einen völlig neuen Arbeitsbereich bedeuten.

Welche Alternativen zum Lehrerberuf gibt es?

Die Frage wird sehr häufig gestellt – und genau deshalb ist sie ein bisschen gefährlich.

Denn es gibt nicht die fünf Berufe, die ehemalige Lehrer:innen machen sollten.

Je nach Ausbildung, Berufserfahrung, Zusatzqualifikationen und Interessen können zum Beispiel Erwachsenenbildung, Training, Personalentwicklung, Bildungsmanagement, Projektmanagement, öffentliche Verwaltung, EdTech, Bildungsmedien, Beratung, Kommunikation oder Tätigkeiten in sozialen Organisationen interessant sein.

Aber die bessere Frage lautet nicht:

„Welche Berufe können Lehrer:innen machen?“

sondern:

„Welche Tätigkeiten passen zu meinen Fähigkeiten und zu dem Arbeitsleben, das ich künftig führen möchte?“

Ein Beruf kann auf dem Papier perfekt passen und trotzdem genau die Dinge enthalten, die dich bereits an Schule belasten.

Ich habe Lehramt studiert – was kann ich denn überhaupt außerhalb von Schule?

Mehr, als es sich oft anfühlt.

Viele Fähigkeiten werden im Lehrer:innenberuf so selbstverständlich eingesetzt, dass sie irgendwann gar nicht mehr als berufliche Kompetenzen wahrgenommen werden.

Du denkst vielleicht:

„Ich unterrichte halt.“

Tatsächlich planst und koordinierst du, präsentierst komplexe Inhalte, führst Gruppen, moderierst Konflikte, reagierst auf unvorhergesehene Situationen, strukturierst Prozesse, kommunizierst mit unterschiedlichen Personengruppen, dokumentierst, organisierst und triffst täglich Entscheidungen.

Auch das österreichische AMS empfiehlt beim Berufswechsel ausdrücklich, den Blick auf Interessen, persönliche Stärken, Erwartungen und übertragbare Kompetenzen zu richten. Der AMS-Berufskompass ist ausdrücklich auch für Menschen gedacht, die einen Berufswechsel anstreben. Arbeitsmarktservice Österreich

Welche Kompetenzen aus dem Lehrer:innenberuf kann ich in andere Berufe mitnehmen?

Ein wesentlicher Teil beruflicher Neuorientierung besteht darin, deine bisherige Tätigkeit in eine andere berufliche Sprache zu übersetzen.

„Klassenvorständin sein“ klingt außerhalb von Schule zunächst sehr spezifisch.

Dahinter können aber beispielsweise Fähigkeiten in Koordination, Kommunikation mit unterschiedlichen Stakeholder:innen, Konfliktmanagement, Organisation, Dokumentation und Verantwortung für Gruppenprozesse stehen.

„Unterricht vorbereiten“ bedeutet nicht nur Arbeitsblätter erstellen. Dahinter stecken Konzeption, Präsentation, Wissensvermittlung, Zielgruppenorientierung, Zeitmanagement und Evaluation.

Und wer Schulprojekte oder Entwicklungsprozesse begleitet, bringt häufig bereits Erfahrungen in Projektmanagement, Moderation und Veränderungsprozessen mit.

Deine bisherigen Jahre sind also nicht „verloren“, nur weil dein nächster Beruf vielleicht nicht Schule heißt.

Was, wenn ich gar nicht weiß, welchen Beruf ich stattdessen machen möchte?

Dann musst du noch keinen neuen Beruf kennen.

Die Frage

„Was soll ich sonst machen?“

kommt häufig viel zu früh.

Hilfreicher ist zunächst:

Was möchte ich in meinem zukünftigen Arbeitsleben mehr haben?

Und:

Was möchte ich deutlich weniger haben?

Vielleicht möchtest du weniger emotionale Dauerverantwortung, dafür mehr Projektarbeit.

Vielleicht weniger Lärm und mehr konzentrierte Arbeit.

Vielleicht mehr Teamarbeit.

Mehr Gestaltung.

Klare Arbeitszeiten.

Mehr Entwicklungsmöglichkeiten.

Mehr Führung.

Oder weiterhin viel Kontakt mit Menschen – nur nicht mehr gleichzeitig mit 25 Schüler:innen.

Der AMS-Berufskompass setzt genau an solchen Fragen an und erhebt unter anderem Interessen, Persönlichkeit, Stärken und Erwartungen an einen zukünftigen Beruf. Arbeitsmarktservice Österreich

Was, wenn ich Schule eigentlich mag – aber meine aktuelle Situation nicht?

Dann würde ich einen vollständigen Ausstieg nicht als erste Lösung behandeln.

Wir können zunächst untersuchen:

Wäre es an einer anderen Schule anders?

Was würde eine Stundenreduktion verändern?

Welche Aufgaben möchte ich weniger übernehmen?

Welche Tätigkeiten machen mir innerhalb von Schule eigentlich noch Freude?

Welche Funktion würde besser zu mir passen?

Das ist ein wichtiger Unterschied.

Denn manchmal lautet die passende Entscheidung nicht:

„Ich werde keine Lehrerin mehr.“

sondern:

„Ich möchte nicht mehr auf diese Art Lehrerin sein.“

Was, wenn ich gerne unterrichte, aber das Schulsystem nicht mehr möchte?

Auch das kommt vor.

Vielleicht liebst du es, Inhalte zu erklären, Gruppen anzuleiten, Menschen beim Lernen zu begleiten oder Workshops zu gestalten.

Was dich erschöpft, sind aber gleichzeitig Klassenführung, Benotung, Administration, Elternarbeit, ständige Unterbrechungen oder die Gesamtverantwortung für eine Klasse.

Dann kann es sinnvoll sein, Tätigkeiten zu prüfen, in denen Wissensvermittlung erhalten bleibt, der Kontext aber ein anderer wird.

Das kann beispielsweise Erwachsenenbildung, Fortbildung, Training, didaktische Konzeption oder betriebliche Weiterbildung sein.

Der Wunsch, Schule zu verlassen, muss also nicht bedeuten:

„Ich möchte nie wieder unterrichten.“

Vielleicht möchtest du einfach anders lehren.

Sollte ich zuerst Stellen suchen oder zuerst herausfinden, was ich möchte?

Wenn du noch völlig orientierungslos bist, können Jobplattformen eher frustrieren als helfen.

Du öffnest hundert Stellenanzeigen, liest Berufsbezeichnungen, die dir nichts sagen, und denkst:

„Dafür bin ich doch überhaupt nicht qualifiziert.“

Deshalb finde ich diese Reihenfolge sinnvoller:

Was kann ich? → Was möchte ich? → Unter welchen Bedingungen möchte ich arbeiten? → Welche Arbeitsfelder passen dazu? → Welche konkreten Stellen gibt es dort?

Erst dann wird eine Stellenanzeige zum hilfreichen Realitätstest.

Welche Arbeitsbedingungen brauche ich eigentlich?

Diese Frage wird bei beruflicher Neuorientierung manchmal unterschätzt.

Ein neuer Job ist nicht automatisch besser, nur weil er neu ist.

Vielleicht ist dir ein verlässliches Einkommen besonders wichtig.

Oder Homeoffice.

Flexible Arbeitszeiten.

Weniger Verantwortung außerhalb der Arbeitszeit.

Ein kleines Team.

Mehr Entwicklungsmöglichkeiten.

Wenig Wochenendarbeit.

Mehr oder weniger Kontakt mit Menschen.

Bevor du nach einem neuen Beruf suchst, lohnt es sich deshalb, dein persönliches Arbeitsprofil zu entwickeln:

Nicht nur:

Was möchte ich arbeiten?

sondern auch:

Wie möchte ich arbeiten?

Muss ich für einen Berufswechsel noch einmal komplett neu studieren?

Nicht unbedingt.

Für manche Berufe brauchst du eine bestimmte formale Ausbildung. Für andere können deine bisherige Ausbildung, deine Berufserfahrung und gezielte Weiterbildungen ausreichend sein.

Deshalb würde ich nicht mit der Frage beginnen:

„Welche neue Ausbildung soll ich machen?“

Sondern:

„Welches berufliche Ziel interessiert mich – und was brauche ich tatsächlich, um dorthin zu kommen?“

Sonst investierst du möglicherweise viel Geld und Zeit in eine Weiterbildung, bevor du überhaupt weißt, ob dir die spätere Tätigkeit gefällt.

Was, wenn ich einfach nur erschöpft bin und deshalb kündigen möchte?

Dann lohnt es sich, Erschöpfung und berufliche Entscheidung zunächst auseinanderzuhalten.

Eine belastende Arbeitssituation kann selbstverständlich ein Grund sein, über einen Berufswechsel nachzudenken.

Gleichzeitig ist es schwieriger, weitreichende Entscheidungen zu treffen, wenn gerade alles nur noch nach Flucht aussieht.

Die österreichischen TALIS-Daten zeigen, dass Belastungen durch Administration, Klassenführung und zusätzliche Aufgaben für Lehrer:innen relevante Stressfaktoren darstellen. 57 % nennen zu viel administrative Arbeit, 50 % Klassenführung bzw. Disziplin und 47 % zusätzliche Aufgaben durch fehlende Kolleg:innen als starke Stressquellen. OECD

Deshalb schauen wir gegebenenfalls zuerst:

Will ich wirklich aus dem Beruf – oder möchte ich vor allem aus meiner derzeitigen Belastung heraus?

Bei starken oder länger anhaltenden psychischen oder körperlichen Beschwerden ersetzt berufliche Beratung natürlich keine medizinische oder psychotherapeutische Abklärung.

Welche Rolle spielen Sicherheit, Einkommen und Pension?

Eine große.

Eine berufliche Neuorientierung sollte nicht ausschließlich auf der Frage beruhen:

„Was würde mir mehr Spaß machen?“

Auch Einkommen, Arbeitszeit, Arbeitsplatzsicherheit, Familienplanung, Weiterbildungskosten, Pendelwege, mögliche Gehaltsentwicklung und Altersvorsorge gehören zu einer realistischen Entscheidung.

Gerade Lehrer:innen geben bei einem Berufswechsel häufig einen sehr bekannten und planbaren Rahmen auf.

Das ist kein Argument gegen Veränderung.

Es ist ein Argument dafür, sie bewusst vorzubereiten.

Muss ich gleich kündigen, wenn ich Alternativen zum Lehrerberuf prüfen möchte?

Nein.

Berufliche Neuorientierung kann zunächst sehr klein beginnen.

Du kannst Stellenanzeigen analysieren, mit Menschen aus interessanten Berufsfeldern sprechen, eine Weiterbildung besuchen, einen Tätigkeitsbereich nebenbei ausprobieren oder herausfinden, welche Qualifikationen tatsächlich verlangt werden.

Auch ein erster Bewerbungsprozess kann interessante Informationen liefern.

Du musst nicht heute entscheiden, was du die nächsten zwanzig Jahre machen möchtest.

Manchmal reicht als erster Schritt:

„Ich schaue mir diese Möglichkeit jetzt ernsthaft an.“

Wie finde ich heraus, ob eine Berufsalternative wirklich zu mir passt?

Berufsbezeichnungen sagen oft erstaunlich wenig darüber aus, wie ein Arbeitstag tatsächlich aussieht.

Deshalb lohnt es sich, potenzielle Alternativen möglichst konkret zu prüfen.

Was macht jemand in diesem Beruf den ganzen Tag?

Wie viel Kommunikation gehört dazu?

Wie viel Bildschirmarbeit?

Wie viel Verantwortung?

Welche Arbeitszeiten?

Welche Gehaltsspanne?

Welche Qualifikationen werden tatsächlich erwartet?

Das AMS bietet dafür unter anderem den Berufskompass und Karrierekompass mit Informationen zu Berufsorientierung, Berufsbildern, Aus- und Weiterbildung sowie Arbeitsmarktdaten an. Arbeitsmarktservice Österreich

In der Beratung können wir zunächst eingrenzen, welche Arbeitsfelder überhaupt zu dir passen könnten, damit du anschließend gezielter recherchierst.

Was, wenn ich Angst habe, eine sichere Stelle aufzugeben?

Dann lohnt es sich, diesen Teil nicht kleinzureden.

Du kannst gleichzeitig denken:

„Ich möchte hier raus.“

und:

„Ich habe Angst, diese Sicherheit aufzugeben.“

Beides kann stimmen.

Vielleicht hängen an Schule nicht nur Einkommen und Arbeitsplatzsicherheit, sondern auch Identität, Kolleg:innen, Ferienrhythmus, berufliche Erfahrung und viele Jahre Ausbildung.

Eine Entscheidung muss deshalb nicht besonders mutig aussehen.

Sie sollte vor allem zu deinem Leben passen.

Was, wenn ich nach der Beratung entscheide, doch Lehrer:in zu bleiben?

Dann war die berufliche Neuorientierung trotzdem sinnvoll.

Das Ziel ist nicht, Lehrer:innen möglichst schnell aus Schule herauszuberaten.

Das Ergebnis kann sein:

„Ja, ich möchte wirklich gehen.“

Es kann aber genauso gut sein:

„Ich möchte bleiben – nur nicht mehr unter diesen Bedingungen.“

Auch das ist berufliche Klarheit.

Und gerade weil die Mehrheit der österreichischen Lehrer:innen laut TALIS grundsätzlich mit ihrem Beruf zufrieden ist, lohnt sich diese Differenzierung: Belastung, Unzufriedenheit mit dem aktuellen Arbeitsplatz und grundsätzliche Ablehnung des Berufs sind nicht dasselbe. OECD

Wie kann berufliche Neuorientierung in der Beratung konkret ablaufen?

Zu Beginn müssen wir noch keine Jobs suchen.

Wir schauen zunächst auf drei Bereiche:

Was möchtest du loslassen?

Was kostet dich im aktuellen Beruf besonders viel Kraft?

Was möchtest du mitnehmen?

Welche Tätigkeiten, Fähigkeiten oder Rahmenbedingungen möchtest du nicht verlieren?

Was möchtest du neu gewinnen?

Welche Bedürfnisse kommen im jetzigen Arbeitsleben zu kurz?

Danach können wir deine Kompetenzen sichtbar machen, mögliche Arbeitsfelder entwickeln und einzelne Optionen konkret prüfen.

Aus einem diffusen:

„Ich will hier weg.“

wird dadurch Schritt für Schritt:

„Das könnte zu mir passen – und so könnte mein nächster Schritt aussehen.“

Berufliche Neuorientierung muss nicht mit einer Kündigung beginnen

Vielleicht möchtest du den Lehrer:innenberuf verlassen.

Vielleicht möchtest du Schule nicht verlassen, sondern verändern.

Vielleicht möchtest du zunächst nur herausfinden, welche Alternativen du überhaupt hast.

All das ist ein sinnvoller Ausgangspunkt.

Du musst die Antwort noch nicht kennen, bevor du in Beratung kommst.

Du musst mir Schule nicht erst erklären.

Wir schauen gemeinsam darauf, was du mitnehmen möchtest, was du hinter dir lassen möchtest und welche beruflichen Möglichkeiten daraus entstehen können.