Fortbildung · Regeln & Konflikte
Regeln, sinnvolle Konsequenzen & Konfliktmanagement
Klare Grenzen setzen – fair, nachvollziehbar und ohne Machtkämpfe.
Was tun, wenn Schüler wiederholt Regeln überschreiten? Welche Konsequenzen sind sinnvoll? Und wie können Lehrer reagieren, wenn Konflikte eskalieren oder Vereinbarungen keine Wirkung zeigen?
Im Schulalltag braucht es klare Orientierung. Gleichzeitig sollen Regeln und Konsequenzen nicht bloß Gehorsam erzeugen, sondern Verantwortung, Beziehungsgestaltung und ein respektvolles Miteinander fördern.
In dieser Fortbildung setzen wir uns mit konkreten Situationen auseinander und entwickeln alltagstaugliche Reaktionsmöglichkeiten.
Mögliche Inhalte
- Wenige, klare und verständliche Klassenregeln entwickeln
- Schüler altersgerecht in Vereinbarungen einbeziehen
- Nicht verhandelbare Grenzen und gemeinsame Regeln unterscheiden
- Sinnvolle, logische und verhältnismäßige Konsequenzen entwickeln
- Pädagogische Konsequenzen von Bestrafung unterscheiden
- Umgang mit Beleidigungen, Regelverstößen und wiederkehrenden Konflikten
- Verantwortung übernehmen und Wiedergutmachung ermöglichen
- Konflikte frühzeitig erkennen und Eskalationen vorbeugen
- Herausfordernde Fälle gemeinsam reflektieren
Das nehmen die Teilnehmer mit
Du lernst Möglichkeiten kennen, auf Regelverletzungen klar und angemessen zu reagieren, ohne Schüler zu demütigen oder dich in Machtkämpfe verwickeln zu lassen.
Anhand konkreter Beispiele entwickeln wir nachvollziehbare Reaktionsmöglichkeiten und überlegen, wie Regeln im Klassenalltag verlässlich umgesetzt werden können.
Mögliche Workshopthemen
Regeln und sinnvolle Konsequenzen: Gemeinsame Vereinbarungen und angemessene Reaktionen entwickeln.
Konflikte im Schulalltag bearbeiten: Konfliktdynamiken verstehen, Verantwortung fördern und konstruktive Lösungen gestalten.
Wiedergutmachung statt bloßer Bestrafung: Pädagogische Handlungsmöglichkeiten bei Grenzüberschreitungen.
Zielgruppe & Format
Für Lehrer aller Schulstufen und Klassenteams. Praxisorientiert mit Fallbeispielen, Reflexionsübungen und gemeinsamen Lösungsansätzen.
Regeln sollen Orientierung geben – nicht zusätzliche Konflikte schaffen.